Rss Feed
Tweeter button
Facebook button
Technorati button
Myspace button
Youtube button

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Who's Online

  • 0 Members.
  • 1 Guest.

mare-mundi.eu Meeresschutz

mare mudi
RSEC-Logo2009erweitert-Weiss-200

Entwarnung für die Osterzeit

Offensichtlich hat doch die Vernunft gesiegt: die Hilfskräfte für die Verkehrsregelung kommen nun doch bis zum 1.5.2011 zum Einsatz. Für den Osteransturm gerade rechtzeitig. Wie sich das Ganze für die Saison 2011 entwickelt bleibt noch offen.

Das “Nadelöhr” in Positano

 

Spannende Aussichten zu Ostern?

Ostern an der Amalfiküste, das ist so etwas wie der Vorgeschmack auf die Hauptsaison. Deswegen ist die Stimmung in der Region derzeit etwas aufgeheizt, denn Sparmaßnahmen haben auch die Traumküste eingeholt. Regelmäßig am Rande des Verkehrsinfarktes, ist die berühmte Amalfitana (SS163) eine Herausforderung für Autofahrer und insbesondere für die vielen Busfahrer, die dort mit Linienbussen oder Reisebussen unterwegs sind. Es gibt Stellen, an denen Busse und PKW kaum aneinander vorbei kommen, geschweige denn zwei, sich begegnende Busse. In den letzten Jahren hat man Hilfspersonal als Streckenposten an solchen Stellen platziert, die den Verkehr so steuerten, dass spannende Begegnungen in den Kurven der Traumstraße weitestgehend ausblieben. Nun sollen diese Hilfskräfte, aufgrund der aktuellen Sparmaßnahmen nicht mehr, oder nur stark eingeschränkt zum Einsatz kommen. Die Tourismusbranche fürchtet daher Schlimmes und versucht derzeit, mit Engelszungen auf die Kommunalpolitiker einzuwirken, das Ganze nochmal zu überdenken. Noch mit wenig Erfolg.

Hinzu kommt, dass auch die regelmäßigen Verbindungen auf dem Wasserweg zwischen den Orten an der Amalfiküste und den angrenzenden Regionen eingeschränkt werden. Das bedeutet: noch mehr Last auf die Straße. Die öffentlichen Busse bewältigen kaum noch die wachsende Zahl der umweltfreundlich reisenden Touristen, die auf ein Auto verzichten.  Da werden sicher viele, viele Menschen richtig ins Schwitzen kommen… Schade, dass man den Rotstift dort ansetzt, wo es am wenigsten Sinn macht: die Küste lebt nunmal vom Tourismus.

Der Frühling kommt… was blüht an der Amalfi Küste?

Der Frühling zeigt sich auch an der Traumküste erst zaghaft, um dann in einem explosionsartigen Ausbruch von Blüten und Farben die Landschaft zu verwandeln. Die Zitronenhaine sind meist noch bis Anfang, Mitte Mai mit Schutznetzen bedeckt, sodass die Zitronenblüte erst aus der Nähe sichtbar wird. Zitronen sind kälteempfindlich und müssen vor kalten Winden und Hagel geschützt werden. Der Blick unter die Netze lohnt sich allerdings: unglaublich schöne, große und duftende Blüten sind die Belohnung. In den Bergen im Hinterland zeigen sich zaghaft die ersten Alpenveilchen und zuweilen findet man unterwegs sogar Veilchen. Die Wolfsmilchgewächse etwickeln zarte grüne Blätter und die Blüten entwickeln sich allmählich, erst grün dann gelb. In Kürze werden sie mit ihren kraftvollen gelben Blüten gemeinsam mit dem Ginster die Hänge beherrschen. Später, zum Sommer hin, werden die Wolfsmilchsträucher in Rottönen erstrahlen, um letztendlich im Hochsommer Blüten und Blätter zu verlieren und einen “Sommerschlaf” zu halten. Bald, Mitte April, wird der aufmerksame Wanderer mit einer Vielfalt von blühenden Orchideen belohnt. Hat man die erste entdeckt, kann man gar nicht mehr damit aufhören, sie finden zu wollen. Denn: sie zeigen sich nicht auf den ersten Blick. Achtsamkeit ist gefragt. In dieser Gegend ist es nicht schwer, in einen meditativen Zustand beim Wandern zu geraten: Licht, Farben, Sonne, Himmel und Meer erzeugen einen fast rauschartigen Zustand. Und da Worte die Eindrücke kaum beschreiben können, wird es überflüssig zu sprechen: man taucht ein, fühlt und IST.

Nicht romantisch: Heiligabend auf Capri

Aufgrund des schlechten Wetters an Heiligabend, sind mehr als 100 Touristen auf Capri “gestrandet”. Unfreiwillig. Es handelte sich dabei um unerschrockene Tagestouristen (ja, auch im Winter ist Capri sehenswert!), die sich ihre Tour allerdings anders vorgestellt hatten. Aufgrund schlechten Wetters, verließ die letzte Fähre Capri um 16:15 Uhr in Richtung Festland. Danach gab es kein Fortkommen mehr. Das könnte durchaus romantisch sein, allerdings sind um diese Jahreszeit die meisten Hotels und Pensionen geschlossen und der Hafen ist auch nicht gerade belebt. Kein Restaurant, kein Café hatte offen. So mussten die meisten Besucher die Nacht auf einer unbemannten Fähre verbringen und abwarten, ob der nächste Morgen besseres Wetter bringen würde. Auch hier zeigt es sich: all unser Fortschritt ist gegen die Natur machtlos.