Offensichtlich hat doch die Vernunft gesiegt: die Hilfskräfte für die Verkehrsregelung kommen nun doch bis zum 1.5.2011 zum Einsatz. Für den Osteransturm gerade rechtzeitig. Wie sich das Ganze für die Saison 2011 entwickelt bleibt noch offen.
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Ostern an der Amalfiküste, das ist so etwas wie der Vorgeschmack auf die Hauptsaison. Deswegen ist die Stimmung in der Region derzeit etwas aufgeheizt, denn Sparmaßnahmen haben auch die Traumküste eingeholt. Regelmäßig am Rande des Verkehrsinfarktes, ist die berühmte Amalfitana (SS163) eine Herausforderung für Autofahrer und i Hinzu kommt, dass auch die regelmäßigen Verbindungen auf dem Wasserweg zwischen den Orten an der Amalfiküste und den angrenzenden Regionen eingeschränkt werden. Das bedeutet: noch mehr Last auf die Straße. Die öffentlichen Busse bewältigen kaum noch die wachsende Zahl der umweltfreundlich reisenden Touristen, die auf ein Auto verzichten. Da werden sicher viele, viele Menschen richtig ins Schwitzen kommen… Schade, dass man den Rotstift dort ansetzt, wo es am wenigsten Sinn macht: die Küste lebt nunmal vom Tourismus. Der Frühling zeigt sich auch an der Traumküste erst zaghaft, um dann in einem explosionsartigen Ausbruch von Blüten und Farben die Landschaft zu verwandeln. Die Zitronenhaine sind meist noch bis Anfang, Mitte Mai mit Schutznetzen bedeckt, sodass die Zitronenblüte erst aus der Nähe sichtbar wird. Zitronen sind kälteempfindlich und müssen vor kalten Winden und Hagel geschützt werden. Der Blick unter die Netze lohnt sich allerdings: unglaublich schöne, große und duftende Blüten sind die Belohnung. In den Bergen im Hinterland zeigen sich zaghaft die ersten Alpenveilchen und zuweilen findet man unterwegs sogar Veilchen. Die Wolfsmilchgewächse etwickeln zarte grüne Blätter und die Blüten entwickeln sich allmählich, erst grün dann gelb. In Kürze werden sie mit ihren kraftvollen gelben Blüten gemeinsam mit dem Ginster die Hänge beherrschen. Später, zum Sommer hin, werden die Wolfsmilchsträucher in Rottönen erstrahlen, um letztendlich im Hochsommer Blüten und Blätter zu verlieren und einen “Sommerschlaf” zu halten. Bald, Mitte April, wird der aufmerksame Wanderer mit einer Vielfalt von blühenden Orchideen belohnt. Hat man die erste entdeckt, kann man gar nicht mehr damit aufhören, sie finden zu wollen. Denn: sie zeigen sich nicht auf den ersten Blick. Achtsamkeit ist gefragt. In dieser Gegend ist es nicht schwer, in einen meditativen Zustand beim Wandern zu geraten: Licht, Farben, Sonne, Himmel und Meer erzeugen einen fast rauschartigen Zustand. Und da Worte die Eindrücke
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